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D&O Versicherungspraxis


Verbreitung von D&O-Policen
In der Schweiz gibt es D&O-Policen seit Mitte der 80iger Jahre, Angebot und Nachfrage sind seit dem kontinuierlich gestiegen. Heute haben praktisch alle an der Börse kotierten Gesellschaften und auch sehr viele KMU Unternehmen und Stiftungen eine D&O-Versicherung.
Trotzdem ist die Organhaftpflicht-Versicherung eine Nebensparte, denn das Prämienvolumen ist im Vergleich zu traditionellen Versicherungssparten gering, schätzungsweise ca. CHF 150 Mio pro Jahr in der Schweiz, bei ca. 10'000 D&O-Policen.
 
Versicherer
Es gibt in der Schweiz etwa ein Dutzend D&O-Anbieter, naturgemäss mit unterschiedlichen Zielkunden, Stärken und Schwächen. Für grössere Risiken steht zusätzlich auch der Londoner Markt zur Verfügung.
 
Abschluss von Policen
Der Abschluss von D&O-Policen erfordert bei grossen Risiken umfangreiche Prüfungen durch die Versicherer und Verhandlungen, die mehrere Wochen benötigen. Es müssen Fragebogen ausgefüllt und Jahresberichte beigefügt werden. Erst in jüngster Zeit stehen im KMU Bereich vereinfachte Antragsverfahren zur Verfügung.
Wegen der unterschiedlichen Prämien und Versicherungsbedingungen ist es ratsam, jeweils Ausschreibungen und Offertvergleiche durchzuführen. Diese Arbeit, die vorgängige Beratung und die spätere Überwachung von Gefahrsveränderungen (laufende Betreuung) sollte am besten durch einen Versicherungsmakler oder –berater erfolgen, der auf diesem Spezialgebiet ausreichende Erfahrung nachweisen kann.
 
Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB)
Bei den AVBs gibt es keinen einheitlichen Standard. Die meisten sind sehr lang und schwer verständlich. Es gibt zwischen den verschiedenen Anbietern viele Unterschiede in Form und Inhalt, so dass die Bedingungen sorgfältig geprüft und miteinander verglichen werden sollten.
 
Versicherungssumme
Faktoren zur Bestimmung der „richtigen“ Versicherungssumme:
  • Sie steht in aller Regel nur 1 mal während der gesamten Versicherungsperiode zur Verfügung, auch bei einer Mehrheit von Schadenersatzansprüchen, Beklagten und/oder Pflichtverletzungen
  • Sie schliesst auch die Abwehrkosten mit ein
  • Anzahl der "versicherten" Gesellschaften (nur 1 oder mit Tochtergesellschaften)

  • betroffene Rechtsordnungen (KMU nur in Schweiz oder Firmengruppe mit vielen Auslandstöchtern; mit / ohne USA?) 

  • Grösse und Finanzlage der Gesellschaften (gemessen an - konsolidierter - Bilanzsumme und Umsatz; Höhe der Eigenkapitalfinanzierung und Liquiditätslage)

  • Benchmarking: Welche Summe kaufen vergleichbare Unternehmen ein?

Kapazität steht im heutigen Markt ausreichend zur Verfügung, so dass auch Summen von CHF 200 Mio und mehr versichert werden können.
 
Selbstbehalte
Sie sind meistens nur für die Fälle der Schadloshaltung durch das Unternehmen vorgesehen und betragen dann CHF 50'000 oder mehr (bei Grossgesellschaften und Finanzinstituten auch deutlich mehr). Selbstbehalte zulasten der versicherten Organpersonen gibt es in Schweizer D&O-Policen praktisch nie.A 
 
Prämien
Die Prämienhöhe ist naturgemäss sehr verschieden und hängt vom Risiko und den Versicherungs-leistungen (Deckungsumfang, Versicherungssumme) ab. Verschiedene Versicherer haben unterschiedliche Schadenerfahrungen und bewerten Risiken unterschiedlich. Anhaltspunkt kann für "durchschnittliche" Risiken aber folgende Berechnung gemacht werden: Versicherungssumme x 1%o = Jahresprämie. Es sollten immer mehrere Angebote eingeholt werden.
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