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D&O Schadenfälle aus aller Welt (ohne CH und D)


Vivendi Universal S.A.(F)
Minderheitsaktionäre haben im Juli 2005 in Paris Schadenersatzansprüche gegen den Konzern und einige Führungskräfte erhoben. Sie werfen ihnen vor, während mehrerer Jahre über die Finanzsituation getäuscht worden zu sein und beim Beinahe-Zusammenbruch 2002 hohe Schäden erlitten zu haben.
 
Ahold (NL)
Im Februar 2003 kamen bei dem bedeutenden niederländischen Detailhandelskonzern Bilanzfälschungen ans Licht. Der Börsenwert sank darauf um 60 % und Anleger in USA erhoben Sammelklagen. Der Konzern schloss mit der Staatsanwaltschaft, Börsenaufsichten und Aktionären einen Vergleich mit der Einrichtung eines Entschädigungsfonds in Höhe von  € 1,1 Mrd, von denen € 100 Mio durch die D&O-Police versichert sein sollen.
 
Royal Dutch Petroleum / Shell (GB/NL)
Im 1. Halbjahr 2004 musste der Energiekonzern grosse Mengen von angeblichen Erdölreserven aus dem Vermögen ausbuchen, weil sie nicht der Definition von sicheren Reserven gemäss den Bilanzrichtlinien der US-Börsenaufsicht entsprachen. Dies war einigen Führungskräften bei Shell bereits seit Ende der 90iger Jahre bekannt, andere wussten wegen eines schwachen internen Auditing fahrlässig nichts davon. Der Börsenwert sankt um $ 1,5 Mrd und Shell musste bereits $ 130 Mio Strafzahlungen leisten. Gegen die verantwortlichen Board-Mitglieder sind Haftpflichtansprüche geltend gemacht und laufen strafrechtliche Ermittlungen.
 
AstraZeneca plc (GB)
Aktionäre haben im Januar 2005 eine Sammelklage gegen die Firma und Führungskräfte erhoben mit dem Vorwurf, falsch über klinische Tests und die Zulassungsaussichten durch die amerikanische FDA Behörde für das neue Arzneimittels Exanta berichtet zu haben. Dadurch seinen die Werte der Aktien bzw. ADRs künstlich in die Höhe getrieben worden.
 
Marconi plc. (GB)
Amerikanische Aktionäre hatten im Juli 2003 Sammelklage gegen die Gruppe und einige Führungskräfte erhoben, weil sie den Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben hätten. Im Oktober 2003 einigten sich die Parteien in einem Vergleich auf einen Schadenersatz von $ 7,1 Mio.
 
Parmalat SpA (I)
Die Parmalat Holding verlangt vom Firmengründer und anderen früheren Managern ungefähr $ 10 Mrd wegen ihrer Beteiligung an Italiens bisher grössten Firmenskandal und Konkurs.
 
American Skandia Ltd. (S)
Die Firma beschuldigte zwei ihrer früheren Geschäftsleiter der ungetreuen Verwaltung des Gesellschaftsvermögens und der Auszahlung von überhöhten Bonus-Zahlungen. Sie schloss mit einem von ihnen im März 2005 einen Vergleich über SEK 2,2 Mio ab. 
 
Philips (NL)
Der Vorstandsvorsitzende von Philips hatte im April 1990 mitgeteilt, dass die Jahresüberschusse 1990 höher als 1989 ausfallen würden. Schon drei Wochen später musste Philips einen Gewinneinbruch bekannt geben, was einen starken Kursverlust der Aktien auslöste. Der Vorsitzende wurde von amerikanischen Aktionären wegen irreführender Aussage auf Schadenersatz in Anspruch genommen. Im Oktober 1990 verpflichtete sich Philips (wegen einer Freistellungsverpflichtung) durch einen aussergerichtlichen Vergleich USD 9.25 Mio zuzahlen. Der Fall war durch eine D&O-Police gedeckt.
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